Kalender

Dez
26
Di
Vajrayogini-Praxisphase – Äußere Praxis
Dez 26 2017 um 19:00 – Jun 21 2018 um 6:45

26.12.2017-21.06.2018 Vajrayogini-Praxisphase – Äußere Praxis

Beginn: Dienstag, 26.12.2017, 19 Uhr
Ende: Donnerstag, 21.06.2018, 6:45 Uhr

Vajrayogini, die starke und mächtige rote Dakini, ist der hauptsächliche Yidam der Kagyü-Linie. Ihre halb zornvolle Erscheinung repräsentiert die Realisation der unverhüllten eigenen Natur des Geistes. Auch wenn sie sich in spielerischer Tanzhaltung zeigt, sollten wir uns der Dakini mit außerordentlichem Respekt nähern. Ihr Mitgefühl ist bisweilen sehr schonungslos, und wir sollten gut vorbereitet sein, wenn wir auf die Vajrayogini-Gottheit meditieren.

Der erste Teil der Vajrayogini-Praxis ist gedacht, uns mit der tiefen Bedeutung vertraut zu machen, die sowohl mit ihrer Erscheinung als auch ihrer Umgebung verbunden ist.

Für alle, die an der Vajrayogini Praxis-Phase des Drei-Jahres-Retreats teilnehmen möchten, beginnt die Praxis am 26.12.2017 mit der Abend-Sitzung. Die Praxisphase wird sich insgesamt über ein Jahr erstrecken, mit äußerer, innerer und geheimer Praxis. Die Termine für die Belehrungen zur inneren und geheimen Praxis stehen noch nicht fest.

Ein Interview mit Lama Kunga ist notwendig, um an dieser Praxisphase teilzunehmen.

Jun
1
Fr
„Sechs Paramita-Retreat“ mit Lama Yesche Udo Regel
Jun 1 um 19:00 – Jun 6 um 14:00

1.-6. Juni 2018
„Sechs Paramita-Retreat“
Die Paramitas – ein Modell für ein ganzheitliches Geistestraining“

Kursleiter:
Lama Yesche Udo Regel

Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 01. Juni 2018, 19.00 Uhr (mit dem Abendessen)
Ende: Mittwoch, 06. Juni 2018, 14.00 Uhr (nach dem Mittagessen)

Kursgebühr:
350,- € für das ganze Retreat (inkl. Unterkunft und Verpflegung)
70,- € pro Tag

Die Teilnahme am ganzen Retreat ist erwünscht. Einschränkungen sind mit dem Kursleiter abzusprechen.

Es steht nur eine begrenzte Zahl Zimmer zur Verfügung, weshalb eine baldige und möglichst verbindliche Anmeldung im Retreat-Zentrum erwünscht ist.

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Die Paramitas – die befreienden Geisteshaltungen – umfassen die Praxis von Großzügigkeit, ethischem Verhalten, Geduld, freudigem Bemühen, Meditation und Weisheit.

Anhand der Paramitas wird ein Grundverständnis buddhistischen Denkens und Handelns vermittelt. Zusätzlich wird die Fähigkeit zur Ausübung einer individuellen Meditationspraxis entwickelt, die auf den Paramitas basiert. Die Teilnehmer lernen verschiedene Methoden geschickt anzuwenden:
Übungen zur Entwicklung einer stabilen Aufmerksamkeit und Ruhe (Shamatha), Meditationen zu Dankbarkeit und Großzügigkeit, Achtsamkeits-Meditationen (Sati), Meditationen über Herzenswärme (Metta) und Mitgefühl (Karuna, Tonglen) sowie zur Entwicklung einer erwachenden Geisteshaltung (Bodhichitta).

An jedem Tag des Retreats wird vormittags eine Unterweisung über eine Paramita stattfinden und dazu werden in den drei weiteren Meditationssitzungen (Thün) Anleitungen zur gemeinsamen und individuellen Praxis vermittelt und die Übung besprochen.

 

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Vita: Lama Yesche U. Regel, Leiter des PARAMITA Bonn. Er begegnete dem Buddhismus 1977 und war 16 Jahre lang buddhistischer Mönch, noch vom 16. Karmapa ordiniert. Von 1986 – 1995 lebte Yesche im Retreat-Zentrum Halscheid, wo er eine Drei-Jahres-Klausur absolvierte und danach das Zentrum organisierte. Seit 20 Jahren unterrichtet er freiberuflich Buddhismus und Meditation im ganzen deutschen Sprachraum. www.paramita-projekt.de

 

Jun
15
Fr
Vajrayogini – Belehrungen zur Inneren und Geheimen Praxis
Jun 15 um 19:00 – Jun 17 um 13:30

15-17.06.18 Vajrayogini – Belehrungen zur Inneren und Geheimen Praxis

Kursleiter: Lama Kunga

Beginn: Freitag, 15.06.2018 um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 17.06. 2018 nach dem Mittagessen

Kosten: 150 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Vajrayogini, die starke und mächtige rote Dakini, ist der hauptsächliche Yidam der Kagyü-Linie. Ihre halb zornvolle Erscheinung repräsentiert die Realisation der unverhüllten eigenen Natur des Geistes. Auch wenn sie sich in spielerischer Tanzhaltung zeigt, sollten wir uns der Dakini mit außerordentlichem Respekt nähern. Ihr Mitgefühl ist bisweilen sehr schonungslos, und wir sollten gut vorbereitet sein, wenn wir auf die Vajrayogini-Gottheit meditieren.

Diese Praxisphase beginnt am 21.06.2018 mit der Abend-Sitzung und endet am 16.12.18 mit der Morgensitzung. Ein Interview mit Lama Kunga ist notwendig, um an dieser Praxisphase ganz oder teilweise teilzunehmen.

Jun
21
Do
Praxisphase – Vajrayogini Innere Praxis
Jun 21 um 19:00 – Dez 17 um 6:45

21.06.-17.12.18 Praxisphase – Vajrayogini Innere Praxis

Beginn: Donnerstag, 21.06.18, 19 Uhr
Ende: Montag, 17.12.18, 6:45 Uhr

Vajrayogini, die starke und mächtige rote Dakini, ist der hauptsächliche Yidam der Kagyü-Linie. Ihre halb zornvolle Erscheinung repräsentiert die Realisation der unverhüllten eigenen Natur des Geistes. Auch wenn sie sich in spielerischer Tanzhaltung zeigt, sollten wir uns der Dakini mit außerordentlichem Respekt nähern. Ihr Mitgefühl ist bisweilen sehr schonungslos, und wir sollten gut vorbereitet sein, wenn wir auf die Vajrayogini-Gottheit meditieren.

Voraussetzung für die Teilnahme – auch nur in Teilen – an dieser Praxisphase des Dreijahresretreats ist ein Interview mit dem Retreatmeister Lama Kunga Dorje.

Jun
24
So
Praxistag – Guruyoga des 16. Karmapa
Jun 24 um 10:00 – 16:00

24.06.18 Praxistag – Guruyoga des 16. Karmapa

Leitung:
Evelin Dosedla

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Jun
29
Fr
Ringu Tulku Rinpoche – Shine- und Lhagtong-Belehrungen
Jun 29 um 19:00 – Jul 1 um 13:30

29.06.-01.07.18 Ringu Tulku Rinpoche – Shine- und Lhagtong-Belehrungen

Kursleiter:
Ringu Tulku Rinpoche

Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 29.06.18, um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 01.07.18, nach dem Mittagessen

Kursgebühr:
230 € inklusive Unterkunft und Verpflegung
140 € bei auswärtiger Unterkunft und Verpflegung

Ringu Tulku Rinpoche wurde 1952 in Kham in Osttibet geboren. Schon als kleines Kind war er durch den Einmarsch der Chinesen gezwungen, aus seinem Heimatland zu fliehen. Er erhielt seine Erziehung unter S.H. dem 16. Gyalwang Karmapa und S.H. Dhilgo Khyentse Rinpoche. Er lernte im Namgyal Institut für Tibetologie in Sikkim sowie an der Sanskrit Universität in Varanasi, Indien. Als erster Kagyü-Lama erwarb er am Institut für Höhere Tibetische Studien in Varanasi den Acharya-Titel. Später wurde er von S.H. dem 16. Karmapa zum Khenpo ernannt, es folgte dann weiterhin noch der Lopon Chenpo-Titel (entspricht einem Doktorgrad) von der Internationalen Nyingma-Gesellschaft.

Nach seiner Ausbildung arbeitete er 25 Jahre lang als Professor für Tibetische Studien und als Buchautor in Sikkim. Seit 1990 unternimmt er ausgedehnte Reisen in alle Welt, um Belehrungen zu geben und Meditation zu unterrichten. S.H. der 17. Karmapa hat Ringu Tulku Rinpoche vor einigen Jahren zu seinem Repräsentanten in Europa ernannt. Sein umfassendes Wissen und seine gute Kenntnis der westlichen Welt machen ihn zu einem der wichtigsten Vermittler des tibetischen Buddhismus im Westen.

Shine und Lhagtong

Auf dem Weg, die wahre Natur unseres Geistes zu erkennen, „tief, friedvoll und einfach, klar und ungeformt“ (Buddha Shakyamuni), ist die Meditation von Shine (Skrt. Shamata) eine unverzichtbare Methode.

Unser Geist tendiert dazu, von einem Gedanken zum anderen, von einem Sinneseindruck zum anderen zu hüpfen, und wir empfinden es als große Herausforderung, mit unserer Aufmerksamkeit bei der Meditation zu bleiben. Eine stabile Grundlage von ruhigem, konzentrierten Verweilen ist enorm hilfreich und unabdingbar, um die transformierenden Meditationsmethoden wie Lhagtong, Erzeugungs- und Vollendungsstufe oder Mahamudra zu meistern.

Auf der stabilen Grundlage von ruhigem, konzentriertem Verweilen schreiten wir zur Einsichtsmeditation, dem Lhagtong (Skrt. Vipassana) fort. Ziel dieser Meditation ist, durch Analyse unseres eigenen Geistes sowie aller Erscheinungen zur Erkenntnis der Leerheit zu gelangen. Durch die Klarheit und Stabilität unseres Geistes, die wir uns in der Shine-Meditation aneignen, dringt die Erkenntnis der Leerheit allmählich immer tiefer in uns ein und beginnt uns von Grund auf zu verwandeln, so dass all unsere Aktivität sich mehr und mehr aus der Perspektive der Ich-Losigkeit vollzieht.

Jul
8
So
Praxistag – Shine
Jul 8 um 10:00 – 16:00

08.07.18 Praxistag – Shine

Leitung:
Dagmar Kapfhammer

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam die Shine-Meditation praktizieren. Shine, das ruhige Verweilen, ist eine Meditation, die zur Beruhigung und Stabilisierung des Geistes führt. Unser Geist pendelt normalerweise zwischen Aufgeregtheit und Trägheit, es ist schwierig, uns einsgerichtet und ohne Ablenkung auf ein Objekt zu konzentrieren und dabei zu verweilen. Mit Shine trainieren wir diese Fähigkeit unseres Geistes, da dies die transformierenden Meditationsmethoden unterstützt und vertieft, mit denen wir die Qualitäten von Weisheit und unbegrenztem Mitgefühl des erleuchteten Bewußtseins in uns wachrufen wollen. Doch nicht nur in der Meditation, auch im Alltag ist uns ein ruhiger und stabiler Geist eine Hilfe bei der Bewältigung unserer täglichen Aufgaben.

Bildliche Darstellung der einzelnen Stufen der Shamatha-Meditation
Unser wildgewordener Geist läßt sich allmählich bezähmen und wird mit immer geringer werdenden Kraftanstrengung zu unserem Freund und Hilfsmittel auf dem Weg zur Befreiung.

Jul
20
Fr
Medizinbuddha-Praxis und körperorientiertes Achtsamkeitstraining mit Jutta Spiecker
Jul 20 um 19:00 – Jul 22 um 13:30

20-22.07.18 Medizinbuddha-Praxis und körperorientiertes Achtsamkeitstraining mit Jutta Spiecker

Kursleiterin:
Jutta Spiecker

Zeit:
Beginn: Freitag, 20.07.18 um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 22.07.18 nach dem Mittagessen

Kosten:
130 € inkl. Übernachtung und Verpflegung

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Je stärker das Bewusstsein verfeinert wird, desto größer wird die Übereinstimmung mit der natürlichen Welt.
Dalai Lama

Das Programm besteht neben der traditionellen Medizinbuddha-Praxis auch aus körperorientiertem Achtsamkeitstraining und Atem-Methoden, die im Stillen Qigong oder der therapeutischen Arbeit gute Dienste tun.

Nach buddhistischem Verständnis erschaffen wir mit unserer Sichtweise unsere persönliche Welt und Wirklichkeit. Ist diese Wirklichkeit unerfreulich, weil wir zum Beispiel krank sind, kann es nützlich sein, unsere Sicht auf die Dinge zu verändern. Das wiederum hat einen Einfluss auf die Dinge, die sich dann ebenfalls neu gestalten werden.
Bewusstsein finden wir nicht eingeschränkt in Kopf und Gehirn, wie wir oft fälschlicherweise annehmen. Bewusstsein befindet sich in jeder einzelnen deiner 100 Billionen Körperzellen, was mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist. Körper und Geist sind keine voneinander getrennten Einheiten. Das ist auch der Grund, warum Meditation, Visualisationsübungen und „positives Denken“ Einfluss auf unsere Gesundheit haben und Heilung bewirken können. Das Kursangebot richtet sich an Menschen, die heilsame Sichtweisen erlernen möchten, um ihre Gesundheit und ihr Leben aktiv und unterstützend in die eigenen Hände zu nehmen. Wir üben, meditative Methoden förderlich für unsere Gesundheit einzusetzen.

Jutta Spiecker, Jg. 1967, Heilpraktikerin, Qigong-Lehrerin und Mutter von drei Söhnen ist praktizierende Buddhistin seit ihrem 17. Lebensjahr. Sie ist Schülerin von S.E. III. Jamgön Kongtrul Rinpoche sowie Mitbegründerin des Rigpe Dorje Vereins zur Förderung seiner Projekte in Indien und Nepal. Nach Jamgön Rinpoches Tod wurde Ven. Tenga Rinpoche ihr Lehrer, der sie über 20 Jahre lang anleitete. 2009 bat Tenga Rinpoche Jutta, Qigong auch in Dharmazentren zu unterrichten und ihr Wissen dort weiterzugeben.

Aug
17
Fr
Vierarmiger Chenrezig mit Lama Drime Dawa
Aug 17 um 19:00 – Aug 19 um 13:30

17-19.08.18 Vierarmiger Chenrezig mit Lama Drime Dawa

Kursleiter: Lama Drime Dawa

Beginn: Freitag, 17.08.2018 um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 19.08. 2018 nach dem Mittagessen

Kosten: 150 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Acharya Lama Drime Dawa ist Resident-Lama des TTC-Zentrums in Hamburg. 1973 in Bhutan geboren, ließ er sich schon als Jugendlicher zum Mönch ordinieren. Er studierte von 1991-2000 an der Shri-Nalanda-Universität im Rumtek-Kloster in Sikkim buddhistische Philosophie, Rituale und Englisch. Danach führte er ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat durch. Er erhielt zahlreiche Unterweisungen und Einweihungen, unter anderem von S.H. dem 17. Karmapa, Jamgon Kongtrul Rinpoche, Gyaltsab Rinpoche und Sangye Nyenpa Rinpoche. Später arbeitete er als Sekretär in der Klosterverwaltung von Rumtek. Im Oktober 2009 wurde er von S.H. Karmapa als Resident-Lama für das TTC-Hamburg nach Deutschland entsandt.

Chenrezig, „Der mit liebevollen Augen herabblickt“, ist wohl der am höchsten verehrte Bodhisattva im Tibetischen Buddhismus. Sein Mantra OM MANI PADME HUM ist allgegenwärtig, es wird in Steine und Felswände eingraviert, von Gebetsfahnen in alle Himmelsrichtungen getragen und kreist zig-millionenfach in Gebetsmühlen, um seine Aktivität wachzurufen.

Chenrezig gilt als die Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas. Er manifestiert sich in den sechs Daseinsbereichen auf vielfältige Weise, um die Wesen vom Leid zu befreien. Doch Mitgefühl ohne Weisheit ist blind, daher trägt er einen Lotus, der den Weisheitsaspekt der Erleuchtung symbolisiert. So ist es auch Chenrezig, der Shariputra das Herzsutra lehrt, in dem in kondensierter Form die Vollkommenheit der Weisheit dargelegt wird. Es ist diese tiefe Verbindung von Mitgefühl und Weisheit, die es Chenrezig ermöglicht, jedes Wesen in seiner Einzigartigkeit zu erfassen und in geschickter Weise aus seiner leidhaften Existenz herauszuführen. Durch die Aktivität seines Mantras werden die Tore zur Wiedergeburt in den sechs Bereichen geschlossen, so dass die Wesen nicht mehr in die leidhaften Daseinszustände zurückfallen können.

Sep
28
Fr
Tulku Damchö Rinpoche – Einweihungen und Belehrungen
Sep 28 um 19:00 – Okt 2 um 13:30

28.09.-02.10. Tulku Damchö Rinpoche – Einweihungen und Belehrungen

Kursdaten:

Beginn:   Freitag, 28.09.2018, 19 Uhr
Ende:      Dienstag, 02.10.2018, nach dem Mittagessen

Kurskosten:
Veranstaltungskosten für gesamten Kurs:
• Gesamtkosten inkl. Unterkunft und Verpflegung: 350 € (Ermäßigt 318 €)
• Veranstaltungskosten mit Verpflegung, aber auswärtiger Unterkunft: 310 € (Ermäßigt 278 €)
• Veranstaltungskosten alleine (bei auswärtiger Unterkunft und Verpflegung): 240 € (Ermäßigt 208 €)

Veranstaltungskosten für einzelne Veranstaltungstage:
Ganzer Tag (Samstag, Sonntag oder Montag)
• Gesamtkosten inkl. 1x Übernachtung und 3 Mahlzeiten 90 € (Ermäßigt 82 €)
• Veranstaltungskosten inkl. Verpflegung (3 Mahlzeiten), aber ohne Übernachtung 80 € (Ermäßigt 72 €)
•  Veranstaltungskosten alleine (ohne Übernachtung und Verpflegung): 64 € (Ermäßigt 55 €)

Kosten für einzelne Ermächtigung:
40 € (Ermäßigt 36 €)

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Programm:

Freitag, 28.09.2018
19:00 Uhr   Khorwa Dongtruk-Ermächtigung

Samstag, 29.09.2018
10:00 Uhr   Vorbereitung der Gyalwa Gyamtso-Ermächtigung
14:30 Uhr   Gyalwa Gyamtso-Ermächtigung
19:00 Uhr   Lung für Gyalwa Gyamtso

Sonntag, 30.09.2018
10:00 Uhr   Vorbereitung der Khorlo Demchok-Ermächtigung
14:30 Uhr   Khorlo Demchok-Ermächtigung
19:00 Uhr   Lung für Khorlo Demchok

Montag, 01.10.2018
10:00 Uhr   Könchog Chidü-Belehrungen
14:30 Uhr   Könchog Chidü-Ermächtigung
19:00 Uhr   Belehrungen von Acharya Lama Sönam Tsering

Dienstag, 02.10.2018
10:00 Uhr   Weiße Tara-Ermächtigung

Tulku Damchö Rinpoche

Tulku Damchö Rinpoche wurde in Nupri im nördlichen Nepal geboren. Schon sehr früh äußerte er den Wunsch, die monastischen Gelübde zu erhalten. Als das Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu/Nepal fertiggestellt wurde, ließ er sich nicht mehr davon abbringen, als Mönch in das Kloster einzutreten. Erst einige Jahre später wurde er von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpoche als Reinkarnation von Lama Tsoknyi erkannt, einem herausragenden Meister des Thrangu Tashi Chöling Klosters in Tibet, und als Tulku Damchö inthronisiert.

Tulku Damchö Rinpoche erhielt seine Ausbildung im Kloster und der Shedra von Khenchen Thrangu Rinpoche. Er schloß seine Studien mit Auszeichnung ab und absolvierte im Anschluß ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat sowie ein einjähriges Kalachakra-Retreat. Auf Thrangu Rinpoches Bitte besucht er jedes Jahr Deutschland, um Belehrungen zu geben und Ermächtigungen zu erteilen. Er ist bekannt für seine humorvolle Art der Belehrung. Wir sind glücklich, dass er wiederum sein Wissen, seine Weisheit und seinen Sinn für Humor mit uns teilt.

 

Ermächtigungen:

Khorwa Dongtruk

Khorwa Dongtruk, „Der die Tiefen von Samsara erschüttert“, ist eine Manifestation von Chenrezig, dem Buddha des Mitgefühls. Er ist von roter Körperfarbe und steht auf einem weißen Lotus.
Die Praxis beruht auf einem Schatztext (Terma), der vom großen Tertön Chokgyur Lingpa (1829-1870) gefunden wurde. Sie ist eine besonders kraftvolle Praxis und beinhaltet einen Bardo-Teil, der dazu verhilft, das Bewusstsein von Verstorbenen in den reinen Bereich Amitabhas zu führen. Khorwa Dongtruk war die erste Einweihung, die der 7-jährige Karmapa nach seiner Inthronisierung im Jahre 1992 gegeben hat.
In Halscheid ist es inzwischen schon Tradition, einmal im Jahr um Pfingsten herum ein Khorwa Dongtruk-Retreat durchzuführen.

Gyalwa Gyamtso (Skrt. Jinasagara)

Gyalwa Gyamtso, der „Ozean der Sieger“, ist eine Manifestation des roten Chenrezig in Vereinigung mit Vajravarahi. Er ist die Verkörperung des Ozeans der Gurus, Buddhas, Yidams, Dakinis und Dharmaschützer. Seine Praxis ist eine der wichtigsten Praktiken innerhalb der Karma Kagyü-Tradition und daher Teil der Yidam-Praxis des traditionellen Dreijahres-Retreats. Der Karmapa gilt als eine Verkörperung von Gyalwa Gyamtso, und es heißt, dass der 1. Karmapa, Düsum Khyenpa, große Realisierung mit Hilfe dieser Praxis gewann.
Die Gyalwa Gyamtso-Praxis gehört den Vater-Tantras des Höchsten Yoga Tantra an, bei denen die Entwicklung von Mitgefühl oder geschicktem Mittel (upaya) im Vordergrund steht. Die Übertragungslinie dieser Praxis wird auf Rechungpa, einem der Hauptschüler Milarepas, zurückgeführt. Die Praxis ist Teil des „Neunfachen Belehrungs-Zyklus der Formlosen Dakinis“, von denen Milarepa nur vier erhalten hatte, und die erst von Rechungpa vervollständigt wurden.

Khorlo Demchok (Skrt. Chakrasamvara)

Khorlo Demchok, wörtlich „Rad der höchsten Glückseligkeit“, ist ein zornvoller Yidam der Mutter-Tantras des Höchsten Yoga Tantra und zielt damit auf die Entwicklung von Weisheit  und der Aktivität des Klaren Lichts ab. Er gehört zu den wichtigsten Yidams der Karma Kagyü-Tradition, seine Praxis ist Teil des traditionellen Dreijahresretreats.

 

Könchog Chidü

Könchok Chidü, „Verkörperung aller Kostbaren Juwelen“, ist eine Guru Rinpoche-Praxis, die als Schatztext von dem großen Tertön Jatsön Nyingpo (1585-1656) gefunden wurde. Es gibt viele Wege, den Geisteszustand von Padmasambhava zu verwirklichen, die Praxis des Könchok Chidü gilt dabei als einer der höchsten. Wir praktizieren die Kurzform dieses Termas, die sich auf Guru Öbar, den Friedvollen Guru, fokusiert.

 

Weiße Tara

Die Weiße Tara, tib. Drolkar, verkörpert den Langlebens-Aspekt des bekannten weiblichen Bodhisattvas Tara. Mit ihren sieben Weisheitsaugen sieht sie das Leid der Wesen in allen Daseinsbereichen und den drei Zeiten, und wie eine liebende Mutter eilt sie zu Hilfe, wo immer sie gebraucht und angerufen wird. Ihre erleuchtete Aktivität harmonisiert die fünf Elemente, aus denen sich unser Körper zusammensetzt, löst Blockaden im subtilen Körper und verhilft uns so zu einem gesunden und langen Leben.
Die Praxis der Weißen Tara ist in allen Dharmaschulen Tibets weit verbreitet und genießt hohe Beliebtheit. Viele der großen Meister hatten und haben sie als ihr persönliches Yidam gewählt.