Kalender

Jun
25
So
Praxis der ‚Vorbereitenden Übungen‘ (Ngöndro), 4. Teil: Guruyoga
Jun 25 um 19:00 – Aug 25 um 16:00

Praxis der ‚Vorbereitenden Übungen'(Ngöndro),
4. Teil: Guruyoga
Sonntag, 25.6.17. 2017 – Freitag, 25.8.2017
Der vierte und letzte Teil des Ngöndro ist das Guruyoga.
Wir rufen den Segen der ungebrochenen, authentischen Übertragungslinie wach, unverzichtbarer und lebendiger Teil der Vajrayana-Praxis. Wirkliche Hingabe zu unserem Lehrer, Guru und Meditationsmeister bedeutet, die von ihm übermittelten tiefgründigen und kostbaren Meditationen wertzuschätzen und dankbar zu sein, dass sie uns heute gelehrt werden. Wir verschmelzen unseren Geist mit dem des Lehrers, eine Methode, die uns innewohnenden Qualitäten aufzudecken. zu befreien und zur Reife zu bringen. Damit werden wir viel leichter auf dem Weg voranschreiten.
Die Praxis des Guruyoga
Durch die Praxis des Guruyoga wird die Meditation mit der Inspiration und dem Segen der Meister und Meisterinnen unserer Übermittlungslinie erfüllt. Es ist eine sehr kraftvolle Praxis, die uns mit den bewährten Methoden vertraut macht, die über die Generationen hinweg von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurden.
Die Praxis des Guruyoga, die wir während der ‚Vorbereitenden Übungen‘ kennengelernt haben, wird nun vertieft. Der Yogi Milarepa ist überall in Tibet bekannt. Seine Lebensgeschichte ist ein leuchtendes, wohl das eindrucksvollste Beispiel für die Realisierung, die aus der ungeheuren Kraft des Segens erwächst, die durch die Hingabe an den Guru in unsere Praxis fließt. Dieser Segenstrom ist bis heute ungebrochen. Den eigenen Geist mit dem des Gurus zu verbinden, lässt auch in uns seine oder ihre Qualitäten wach werden.

Aug
25
Fr
Belehrungen zum Milarepa-Guruyoga
Aug 25 um 19:00 – Aug 27 um 13:30

Belehrungen zum Milarepa-Guruyoga Kursleiter: Lama Kunga
Freitag, 25.8., 19 Uhr – Sonntag, 27.8. 2017, nach dem Mittagessen
Kursgebühren: 150 Euro, inkl. Übernachtung und Verpflegung

Aug
27
So
Praxis des Milarepa-Guruyoga
Aug 27 um 19:00 – Sep 22 um 16:00

Praxis des Milarepa-Guruyoga
Sonntag, 27.8.- Freitag, 22.9.2017
Milarepa2
Jetsün Milarepa hat in seiner Jugend schwere Verbrechen begangen und mit schwarzer Magie einen großen Teil seiner Familie umgebracht, und er wurde von verzweifelter Reue gepackt. Er suchte nach einem Lehrer, der ihm den Weg zeigen konnte, sich aus der Verstrickung des Existenzkreislaufs zu befreien und fand ihn in Marpa.
Marpa behandelte Milarepa mit unvorstellbarer Strenge, bevor er ihm die Meditationsanweisungen gab, die Milarepa sich so sehr wünschte. Durch unerschütterliches Vertrauen in seinen Lehrer und die große Energie, mit der er sich in seine Praxis gab, gelang es Milarepa Erleuchtung in einem Leben zu erlangen. Er ist berühmt für seine spontanen Gesänge, in denen er seiner Realisierung Ausdruck verlieh.
Gebet ernsthafter Verpflichtung
Sohn der Linie von Lord Naropas Weg der Befreiung,
bitte segne diesen Bettler, dass er in Bergklausuren bleibt.
Nicht abgelenkt vom Dämon weltlicher Zerstreuungen
möge sich meditative Konzentration vertiefen.
Ohne sich im Festhalten an Shamatas Teich zu verfangen
Möge Vipashyanas Blüte weit aufspringen.
Ungekünstelt, nicht aufgewühlt von Stress und Spannung,
möge das Laubwerk der Einfachheit sich entfalten.
Ohne den geringsten Zwiespalt in meinem Retreat
möge die Frucht – Erfahrung und Realisierung – zur Reife gelangen.
Mit der Dämonenfamilie machtlos es zu behindern,
möge ich letztendliche Gewissheit erlangen, meinen Geist zu verstehen.
Auf dem Weg der geschickten Mittel, ungetrübt von Zweifel,
möge der Sohn den Weg in die Fußstapfen seines Vaters finden.
Herr voller Mitgefühl, Essenz Akshobhyas,
bitte segne diesen Bettler, dass er in Bergklausuren bleibt.

Sep
15
Fr
15-18.09.2017 Tulku Damchö – Ermächtigungen und Belehrungen
Sep 15 um 16:30 – Sep 18 um 13:30

Im Rahmen seiner diesjährigen Deutschlandreise wird Tulku Damchö Rinpoche eine Serie von Belehrungen und Ermächtigungen erteilen, die für die nächste Phase des Drei-Jahres-Retreats benötigt werden.
Das Wochenende ist besonders für Teilnehmer und Interessenten des Drei-Jahres-Retreats gedacht, aber auch offen für alle, die den Segen dafür erhalten möchten, sich in Zukunft auf diese Praxis auszurichten. Darüberhinaus sind alle eingeladen an diesem Programm teilzunehmen, die sich von der entsprechenden Meditationspraxis angezogen fühlen.

Tulku Damchö

Tulku Damchö  wurde in Nupri im nördlichen Nepal geboren. Schon sehr früh äußerte er den Wunsch, die monastischen Gelübde zu erhalten. Als das Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu/Nepal fertiggestellt wurde, ließ er sich nicht mehr davon abbringen, als Mönch in das Kloster einzutreten. Erst einige Jahre später wurde er von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpoche als Reinkarnation von Lama Tsoknyi erkannt, einem herausragenden Meister des Thrangu Tashi Chöling Klosters in Tibet, und als Tulku Damchö inthronisiert.

Tulku Damchö Rinpoche erhielt seine Ausbildung im Kloster und der Shedra von Khenchen Thrangu Rinpoche. Er schloß seine Studien mit Auszeichnung ab und absolvierte im Anschluß ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat sowie ein einjähriges Kalachakra-Retreat. Auf Thrangu Rinpoches Bitte besucht er jedes Jahr Deutschland, um Belehrungen zu geben und Ermächtigungen zu erteilen. Er ist bekannt für seine humorvolle Art der Belehrung. Wir sind glücklich, dass er wiederum sein Wissen, seine Weisheit und seinen Sinn für Humor mit uns teilt.

Kursdaten:

Beginn:   Freitag, 15.09.2017, Anreise ab 15 Uhr möglich
Ende:      Montag, 18.09.2017, nach dem Mittagessen

Kosten:

Veranstaltungskosten insgesamt inkl. Unterkunft und Verpflegung: 300 €

Veranstaltungskosten alleine (bei auswärtiger Unterkunft und Verpflegung): 180 €

Teilnahme nur an einzelnen Ermächtigungen:
·    Für Mahakala-, Milarepa Guruyoga-, Vajrakilaya- und Tara-Ermächtigung jeweils 40 €
·    Für Chöd-Ermächtigung 50 €

Programm:

Freitag, 15.09.2017
16:30 Uhr Vorbereitung der Mahakala-Ermächtigung
20 Uhr Mahakala-Ermächtigung

Samstag, 16.09.2017
10 Uhr Milarepa Guruyoga-Ermächtigung
14:30 Uhr Vajrakilaya-Ermächtigung

Sonntag, 17.09.2017
10 Uhr Vorbereitung der Chöd-Ermächtigung
14:30 Uhr Chöd-Ermächtigung

Montag, 18.09.2017
10 Uhr Grüne Tara-Ermächtigung

Ermächtigungen:

Mahakala

Mahakala, der „große Schwarze“, ist der wichtigste Schützer der Kagyüpa. Er verkörpert den zornvollen Aspekt des Mitgefühls. Er trägt in seiner rechten Hand ein gekrümmtes Hackmesser, mit dem er die negativen Muster unserer Geistesgifte und emotionalen Konflikte durchschneidet, die sich nicht mit friedlichen Mitteln lösen lassen. Die ihn umgebende Flammenaureole symbolisiert das Weisheitsfeuer, das alle ungünstigen Bedingungen und Hindernisse für den Dharma, die Dharmaplätze und die Praktizierenden beseitigt und damit dem uns bereits innewohnenden Mitgefühl für alle Lebewesen zum Durchbruch verhilft.
In allen Klöstern und vielen Zentren – wie auch in Halscheid – wird das Mahakalaritual deshalb täglich praktiziert.

Milarepa Guruyoga

Jetsün Milarepa ist einer der bekanntesten Yogis Tibets und einer der großen Vorväter in der Übertragungslinie der Kagyüpas. Es gelang ihm in einem Leben Erleuchtung zu erlangen, obwohl er in seiner Jugend großes Unheil und Zerstörung über sein Heimatdorf brachte und für den Tod vieler Menschen verantwortlich war. Seine Lebensgeschichte, die Härten, die er im Rahmen seiner Praxis ertrug, seine Läuterung und seine unermessliche Hingabe zu seinem Lehrer Marpa, sowie sein Eifer und seine Stabilität auf dem Weg zur Erleuchtung dienen vielen Praktizierenden bis zum heutigen Tag als Inspiration und als Vorbild.
Jetsün Milarepa ist berühmt für seine spontanen Gesänge, in denen er seiner Realisierung Ausdruck verlieh.

Milarepas Lebensgeschichte selbst zeigt welch hohe Realisierung durch die Kraft des Segens des Guru in unsere eigene Praxis fließen kann, wenn wir uns durch Hingabe diesem Segensstrom öffnen. Dieser Segensstrom ist bis heute ungebrochen. Indem wir unseren Geist mit dem des Guru verbinden, erwecken wir seine erleuchteten Qualitäten in uns selbst.

Vajrakilaya

Vajrakilaya, als eine zornvolle Manifestation von Vajrasattva, verkörpert die erleuchtete Aktivität aller Buddhas. Seine Praxis gilt als die kraftvollste, um Hindernisse zu beseitigen, die unserer spirituellen Entwicklung im Wege stehen. Guru Rinpoche selbst ließ die Texte des Vajrakilaya-Zyklus aus Indien kommen, um Hindernisse für seine Praxis zu beseitigen. Die Aktivität von Vajrakilaya ist auch insbesondere wirkungsvoll, um soziale Konflikte und Störungen zu befrieden, sowie Brüche der tantrischen Gelübde zu heilen, wie der Bruch des Bandes zwischen den Vajrayāna-Praktizierenden.

Chöd

Die Praxis des Chöd („Durchschneiden“) wird als Methode von allen tibetisch-buddhistischen Schulen genutzt, um das beengende Netz der Ich-Fixierung, das uns an das endlose Rad des Leidens fesselt, zu zerschneiden. Der Herzpunkt des „Durchschneidens“ ist es, unserem verschleierten Geist einen Sprung in unsere inhärente reine Natur zu ermöglichen.

Durch die Praxis des „Öffnens des Tors zum Himmel“ wird dieser unser Geist als gleich mit Prajnaparamita erkannt, als transzendente Weisheit, die alle Erscheinungen, einschließlich unseres Ich,s als leer von Eigensein realisiert. Diese transzendente Weisheit ist personifiziert als die Große Mutter, die alle Buddhas und Bodhisattvas hervorbringt. Sie ist jenseits von Dualität und Intellektualisierung, synonym mit Mahamudra. Zentral für unseren Glauben an ein tatsächlich existierendes Ich ist die Identifikation mit unserem Körper, und so besteht die spezielle Methode des Chöd darin, durch das Hingeben des eigenen Körpers unterschiedslose und unbegrenzte Großzügigkeit zu entwickeln, frei von jedem egoistischen Greifen, bis wir das ungehinderte Mitgefühl der Buddhaschaft realisieren können.

Grüne Tara

Die Grüne Tara, die „Befreierin“, ist eine der vielleicht bekanntesten und beliebtesten tantrischen Gottheiten des tibetischen Buddhismus. Gleichermaßen praktiziert in allen Schulen des tibetischen Buddhismus, ist die Grüne-Tara-Meditation in vielen Klöstern und Zentren, wie auch hier in Halscheid, Teil der täglichen Praxis. In ihrer klassischen Haltung, als eine jugendliche Gottheit, die schnelle Hilfe und Handlung verspricht, streckt sie einen Fuß zum Boden aus, jederzeit bereit, den fühlenden Wesen dabei zu helfen ihre Ängste und Unwissenheit zu überwinden, und denen Schutz, Mut und Hoffnung zu geben, die dies so nötig brauchen.

Mit Tara als der höchsten Form weiblichen Mitgefühls, voller Schönheit und jugendlicher Energie, ist ihre Praxis gut geeignet, uns mit der reinen und lichtvollen Welt des Vajrayana bekanntzumachen.

Sep
22
Fr
Belehrungen zum Karma-Pakshi-Guruyoga
Sep 22 um 19:00 – Sep 24 um 13:30

Belehrungen zum Karma-Pakshi-Guruyoga Kursleiter: Lama Kunga
Freitag, 22.9., 19 Uhr – Sonntag, 25.9. 2017 nach dem Mittagessen
Kursgebühren: 150 Euro, inkl. Übernachtung und Verpflegung

Sep
24
So
Praxis des Karma-Pakshi-Guruyoga
Sep 24 um 19:00 – Okt 27 um 16:00

Praxis des Karma-Pakshi-Guruyoga
Sonntag, 24.9.- Freitag, 27.10. 2017
Am 24.9. beginnt die Guruyoga-Zeit der Karma-Pakshi-Praxis.

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Okt
20
Fr
Karma-Pakshi Praxiswochenende
Okt 20 um 19:00 – Okt 22 um 13:30

Karma-Pakshi Praxiswochenende 


Kursleiter: Gerlinde Lunz und Evelin Dosedla

Beginn: Fr, 20.10. 19 Uhr
Ende: So, 22.10. nach dem Mittagessen
Kurskosten: 130 Euro, inkl. Übernachtung und Verpflegung

Zusätzlich zu den Belehrungen mit Lama Kunga vom 22.-24. September wird vom 20.-22. Oktober ein Karma-Pakshi-Praxis-Wochenende stattfinden, wie auch in den vergangenen Jahren, eine ganztägige Sanghapraxis mit Ganachakra-Darbringung.

Die Teilnahme an den Belehrungen ist keine Voraussetzung für das Praxis-Wochenende.
Bitte bringt Eure Texte mit!

Okt
27
Fr
Belehrungen zur Shamata- (Shine-), Lhagtong- und Mahamudra-Meditation
Okt 27 um 19:00 – Okt 29 um 13:30

Belehrungen zur Shamata- (Shine-), Lhagtong- und Mahamudra-Meditation
Kursleiter: Lama Kunga
Freitag, 27.10., 19 Uhr – Sonntag 29.10.2017, nach dem Mittagessen
Kursgebühren: 150 Euro, inkl. Übernachtung und Verpflegung

Okt
29
So
Praxis der Shamata- (Shine-) Meditation
Okt 29 um 19:00 – Nov 24 um 16:00
Nov
26
So
Praxis der Mahamudra-Meditation
Nov 26 um 19:00 – Dez 26 um 4:00

Praxis der Mahamudra-Meditation
Sonntag, 26.11. – Dienstag, 26.12.2017
Auf dem Weg, die wahre Natur unseres Geistes zu erkennen, „tief, friedvoll und einfach, klar und ungeformt“ (Buddha Shakyamuni), ist die Meditation von Shamata eine unverzichtbare Methode.
Unser Geist tendiert dazu, von einem Gedanken zum anderen, einem Ding zum anderen zu hüpfen, und wir empfinden es als große Herausforderung, mit unserer Aufmerksamkeit bei der Meditation zu bleiben. Eine stabile Grundlage von ruhigem, konzentrierten Verweilen ist enorm hilfreich und unabdingbar, um andere Meditationsmethoden, wie z. B. die Visualisierungen der Erzeugungsstufe zu praktizieren und schließlich die Vollendungsstufe bzw. Mahamudra zu meistern.
Haben wir eine stabile Grundlage von ruhigem, konzentriertem Verweilen erreicht, schreiten wir weiter fort. Wir praktizieren die Meditation von Vipassana, die Einsichtsmeditation und schauen mit verschieden Methoden direkt in unseren Geist, sei er in Ruhe oder bewegt. Dadurch werden wir vorbereitet, schließlich die Vollendungsstufe bzw. Mahamudra meistern zu können.