Kalender

Jun
21
Do
Praxisphase – Vajrayogini Innere Praxis
Jun 21 um 19:00 – Dez 17 um 6:45

21.06.-17.12.18 Praxisphase – Vajrayogini Innere Praxis

Beginn: Donnerstag, 21.06.18, 19 Uhr
Ende: Montag, 17.12.18, 6:45 Uhr

Vajrayogini, die starke und mächtige rote Dakini, ist der hauptsächliche Yidam der Kagyü-Linie. Ihre halb zornvolle Erscheinung repräsentiert die Realisation der unverhüllten eigenen Natur des Geistes. Auch wenn sie sich in spielerischer Tanzhaltung zeigt, sollten wir uns der Dakini mit außerordentlichem Respekt nähern. Ihr Mitgefühl ist bisweilen sehr schonungslos, und wir sollten gut vorbereitet sein, wenn wir auf die Vajrayogini-Gottheit meditieren.

Voraussetzung für die Teilnahme – auch nur in Teilen – an dieser Praxisphase des Dreijahresretreats ist ein Interview mit dem Retreatmeister Lama Kunga Dorje.

Jul
15
So
Praxistag – Shine
Jul 15 um 10:00 – 16:00

15.07.18 Praxistag – Shine

Leitung:
Dagmar Kapfhammer

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam die Shine-Meditation praktizieren. Shine, das ruhige Verweilen, ist eine Meditation, die zur Beruhigung und Stabilisierung des Geistes führt. Unser Geist pendelt normalerweise zwischen Aufgeregtheit und Trägheit, es ist schwierig, uns einsgerichtet und ohne Ablenkung auf ein Objekt zu konzentrieren und dabei zu verweilen. Mit Shine trainieren wir diese Fähigkeit unseres Geistes, da dies die transformierenden Meditationsmethoden unterstützt und vertieft, mit denen wir die Qualitäten von Weisheit und unbegrenztem Mitgefühl des erleuchteten Bewußtseins in uns wachrufen wollen. Doch nicht nur in der Meditation, auch im Alltag ist uns ein ruhiger und stabiler Geist eine Hilfe bei der Bewältigung unserer täglichen Aufgaben.

Bildliche Darstellung der einzelnen Stufen der Shamatha-Meditation
Unser wildgewordener Geist läßt sich allmählich bezähmen und wird mit immer geringer werdenden Kraftanstrengung zu unserem Freund und Hilfsmittel auf dem Weg zur Befreiung.

Aug
26
So
Praxistag – Shine
Aug 26 um 10:00 – 16:00

26.08.18 Praxistag – Shine

Leitung:
Dagmar Kapfhammer

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam die Shine-Meditation praktizieren. Shine, das ruhige Verweilen, ist eine Meditation, die zur Beruhigung und Stabilisierung des Geistes führt. Unser Geist pendelt normalerweise zwischen Aufgeregtheit und Trägheit, es ist schwierig, uns einsgerichtet und ohne Ablenkung auf ein Objekt zu konzentrieren und dabei zu verweilen. Mit Shine trainieren wir diese Fähigkeit unseres Geistes, da dies die transformierenden Meditationsmethoden unterstützt und vertieft, mit denen wir die Qualitäten von Weisheit und unbegrenztem Mitgefühl des erleuchteten Bewußtseins in uns wachrufen wollen. Doch nicht nur in der Meditation, auch im Alltag ist uns ein ruhiger und stabiler Geist eine Hilfe bei der Bewältigung unserer täglichen Aufgaben.

Bildliche Darstellung der einzelnen Stufen der Shamatha-Meditation
Unser wildgewordener Geist läßt sich allmählich bezähmen und wird mit immer geringer werdenden Kraftanstrengung zu unserem Freund und Hilfsmittel auf dem Weg zur Befreiung.

Sep
7
Fr
Karma Pakshi Retreat mit Ganachakra
Sep 7 um 19:00 – Sep 9 um 13:30

07-09.09.18 Karma Pakshi Retreat mit Ganachakra

Kursleiter: Evelin Dosedla und Gerlinde Lunz

Beginn: Freitag, 07.09.2018 um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 09.09. 2018 nach dem Mittagessen

Kosten: 130 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Im tibetischen Buddhismus ist die Praxis des Guruyogas von herausragender Bedeutung. Besonders durch diese tiefgründige Praxis können wir uns mit der außerordentlichen Kraft der Meister der Kagyü-Linie verbinden und schnell ihren Segen erhalten. Der Guruyoga hat das Potential, die Entwicklung all unserer Qualitäten sehr zu beschleunigen.

Karma Pakshi (1204-1283) war der zweite Karmapa, bis zum heutigen Tag bekannt als die Verkörperung von Verrückter Weisheit und Ursprünglichem Gewahrsein. Durch unsere hingebungsvolle Praxis erwecken wir nicht nur seine hell leuchtende Energie und seine Wunderkräft, sondern durch ihn auch die höchst vitale und sich kontinuierlich entfaltende Präsenz von Mahamudra selbst.

Das Karma-Pakshi-Guruyoga ist außerordentlich tiefgründig und kraftvoll, beseitigt Hindernisse in der Dharmapraxis und hilft uns, schwierige Situationen zu bereinigen.

Sep
16
So
Praxistag – Milarepa Guruyoga
Sep 16 um 10:00 – 16:00

16.09.18 Praxistag – Milarepa Guruyoga

Leitung:
Evelin Dosedla

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Jetsün Milarepa hat in seiner Jugend schwere Verbrechen begangen, indem er aus Rache mit schwarzer Magie einen großen Teil seiner Familie umgebracht hat. Danach wurde er von verzweifelter Reue gepackt. Er suchte nach einem Lehrer, der ihm den Weg zeigen konnte, sich aus der Verstrickung des Existenzkreislaufs zu befreien und fand ihn in Marpa.

Marpa behandelte Milarepa mit unvorstellbarer Strenge, bevor er ihm die Meditationsanweisungen gab, die Milarepa sich so sehr wünschte. Durch unerschütterliches Vertrauen in seinen Lehrer und die große Energie, mit der er sich in seine Praxis gab, gelang es Milarepa Erleuchtung in einem Leben zu erlangen.

Er ist berühmt für seine spontanen Gesänge, in denen er seiner Realisierung Ausdruck verlieh.

Gebet ernsthafter Verpflichtung

Sohn der Linie von Lord Naropas Weg der Befreiung,
bitte segne diesen Bettler, dass er in Bergklausuren bleibt.
Nicht abgelenkt vom Dämon weltlicher Zerstreuungen
möge sich meditative Konzentration vertiefen.

Ohne sich im Festhalten an Shamatas Teich zu verfangen
Möge Vipashyanas Blüte weit aufspringen.
Ungekünstelt, nicht aufgewühlt von Stress und Spannung,
möge das Laubwerk der Einfachheit sich entfalten.

Ohne den geringsten Zwiespalt in meinem Retreat
möge die Frucht – Erfahrung und Realisierung – zur Reife gelangen.
Mit der Dämonenfamilie machtlos es zu behindern,
möge ich letztendliche Gewissheit erlangen, meinen Geist zu verstehen.

Auf dem Weg der geschickten Mittel, ungetrübt von Zweifel,
möge der Sohn den Weg in die Fußstapfen seines Vaters finden.
Herr voller Mitgefühl, Essenz Akshobhyas,
bitte segne diesen Bettler, dass er in Bergklausuren bleibt.

Sep
28
Fr
Tulku Damchö Rinpoche – Einweihungen und Belehrungen
Sep 28 um 19:00 – Okt 2 um 13:30

28.09.-02.10. Tulku Damchö Rinpoche – Einweihungen und Belehrungen

Kursdaten:

Beginn:   Freitag, 28.09.2018, 19 Uhr
Ende:      Dienstag, 02.10.2018, nach dem Mittagessen

Kurskosten:
Veranstaltungskosten für gesamten Kurs:
• Gesamtkosten inkl. Unterkunft und Verpflegung: 350 € (Ermäßigt 318 €)
• Veranstaltungskosten mit Verpflegung, aber auswärtiger Unterkunft: 310 € (Ermäßigt 278 €)
• Veranstaltungskosten alleine (bei auswärtiger Unterkunft und Verpflegung): 240 € (Ermäßigt 208 €)

Veranstaltungskosten für einzelne Veranstaltungstage:
Ganzer Tag (Samstag, Sonntag oder Montag)
• Gesamtkosten inkl. 1x Übernachtung und 3 Mahlzeiten 90 € (Ermäßigt 82 €)
• Veranstaltungskosten inkl. Verpflegung (3 Mahlzeiten), aber ohne Übernachtung 80 € (Ermäßigt 72 €)
•  Veranstaltungskosten alleine (ohne Übernachtung und Verpflegung): 64 € (Ermäßigt 55 €)

Kosten für einzelne Ermächtigung:
40 € (Ermäßigt 36 €)

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Programm:

Freitag, 28.09.2018
19:00 Uhr   Khorwa Dongtruk-Ermächtigung

Samstag, 29.09.2018
10:00 Uhr   Vorbereitung der Gyalwa Gyamtso-Ermächtigung
14:30 Uhr   Gyalwa Gyamtso-Ermächtigung
19:00 Uhr   Lung für Gyalwa Gyamtso

Sonntag, 30.09.2018
10:00 Uhr   Vorbereitung der Khorlo Demchok-Ermächtigung
14:30 Uhr   Khorlo Demchok-Ermächtigung
19:00 Uhr   Lung für Khorlo Demchok

Montag, 01.10.2018
10:00 Uhr   Könchog Chidü-Belehrungen
14:30 Uhr   Könchog Chidü-Ermächtigung
19:00 Uhr   Belehrungen von Acharya Lama Sönam Tsering

Dienstag, 02.10.2018
10:00 Uhr   Weiße Tara-Ermächtigung

Tulku Damchö Rinpoche

Tulku Damchö Rinpoche wurde in Nupri im nördlichen Nepal geboren. Schon sehr früh äußerte er den Wunsch, die monastischen Gelübde zu erhalten. Als das Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu/Nepal fertiggestellt wurde, ließ er sich nicht mehr davon abbringen, als Mönch in das Kloster einzutreten. Erst einige Jahre später wurde er von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpoche als Reinkarnation von Lama Tsoknyi erkannt, einem herausragenden Meister des Thrangu Tashi Chöling Klosters in Tibet, und als Tulku Damchö inthronisiert.

Tulku Damchö Rinpoche erhielt seine Ausbildung im Kloster und der Shedra von Khenchen Thrangu Rinpoche. Er schloß seine Studien mit Auszeichnung ab und absolvierte im Anschluß ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat sowie ein einjähriges Kalachakra-Retreat. Auf Thrangu Rinpoches Bitte besucht er jedes Jahr Deutschland, um Belehrungen zu geben und Ermächtigungen zu erteilen. Er ist bekannt für seine humorvolle Art der Belehrung. Wir sind glücklich, dass er wiederum sein Wissen, seine Weisheit und seinen Sinn für Humor mit uns teilt.

 

Ermächtigungen:

Khorwa Dongtruk

Khorwa Dongtruk, „Der die Tiefen von Samsara erschüttert“, ist eine Manifestation von Chenrezig, dem Buddha des Mitgefühls. Er ist von roter Körperfarbe und steht auf einem weißen Lotus.
Die Praxis beruht auf einem Schatztext (Terma), der vom großen Tertön Chokgyur Lingpa (1829-1870) gefunden wurde. Sie ist eine besonders kraftvolle Praxis und beinhaltet einen Bardo-Teil, der dazu verhilft, das Bewusstsein von Verstorbenen in den reinen Bereich Amitabhas zu führen. Khorwa Dongtruk war die erste Einweihung, die der 7-jährige Karmapa nach seiner Inthronisierung im Jahre 1992 gegeben hat.
In Halscheid ist es inzwischen schon Tradition, einmal im Jahr um Pfingsten herum ein Khorwa Dongtruk-Retreat durchzuführen.

Gyalwa Gyamtso (Skrt. Jinasagara)

Gyalwa Gyamtso, der „Ozean der Sieger“, ist eine Manifestation des roten Chenrezig in Vereinigung mit Vajravarahi. Er ist die Verkörperung des Ozeans der Gurus, Buddhas, Yidams, Dakinis und Dharmaschützer. Seine Praxis ist eine der wichtigsten Praktiken innerhalb der Karma Kagyü-Tradition und daher Teil der Yidam-Praxis des traditionellen Dreijahres-Retreats. Der Karmapa gilt als eine Verkörperung von Gyalwa Gyamtso, und es heißt, dass der 1. Karmapa, Düsum Khyenpa, große Realisierung mit Hilfe dieser Praxis gewann.
Die Gyalwa Gyamtso-Praxis gehört den Vater-Tantras des Höchsten Yoga Tantra an, bei denen die Entwicklung von Mitgefühl oder geschicktem Mittel (upaya) im Vordergrund steht. Die Übertragungslinie dieser Praxis wird auf Rechungpa, einem der Hauptschüler Milarepas, zurückgeführt. Die Praxis ist Teil des „Neunfachen Belehrungs-Zyklus der Formlosen Dakinis“, von denen Milarepa nur vier erhalten hatte, und die erst von Rechungpa vervollständigt wurden.

Khorlo Demchok (Skrt. Chakrasamvara)

Khorlo Demchok, wörtlich „Rad der höchsten Glückseligkeit“, ist ein zornvoller Yidam der Mutter-Tantras des Höchsten Yoga Tantra und zielt damit auf die Entwicklung von Weisheit  und der Aktivität des Klaren Lichts ab. Er gehört zu den wichtigsten Yidams der Karma Kagyü-Tradition, seine Praxis ist Teil des traditionellen Dreijahresretreats.

 

Könchog Chidü

Könchok Chidü, „Verkörperung aller Kostbaren Juwelen“, ist eine Guru Rinpoche-Praxis, die als Schatztext von dem großen Tertön Jatsön Nyingpo (1585-1656) gefunden wurde. Es gibt viele Wege, den Geisteszustand von Padmasambhava zu verwirklichen, die Praxis des Könchok Chidü gilt dabei als einer der höchsten. Wir praktizieren die Kurzform dieses Termas, die sich auf Guru Öbar, den Friedvollen Guru, fokusiert.

 

Weiße Tara

Die Weiße Tara, tib. Drolkar, verkörpert den Langlebens-Aspekt des bekannten weiblichen Bodhisattvas Tara. Mit ihren sieben Weisheitsaugen sieht sie das Leid der Wesen in allen Daseinsbereichen und den drei Zeiten, und wie eine liebende Mutter eilt sie zu Hilfe, wo immer sie gebraucht und angerufen wird. Ihre erleuchtete Aktivität harmonisiert die fünf Elemente, aus denen sich unser Körper zusammensetzt, löst Blockaden im subtilen Körper und verhilft uns so zu einem gesunden und langen Leben.
Die Praxis der Weißen Tara ist in allen Dharmaschulen Tibets weit verbreitet und genießt hohe Beliebtheit. Viele der großen Meister hatten und haben sie als ihr persönliches Yidam gewählt.

Okt
5
Fr
Chöd
Okt 5 um 19:00 – Okt 7 um 13:30

05-07.10.18 Chöd

Kursleiter:
Lama Kunga

Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 05.10.2018 um 19 Uhr
Ende: Sonntag, 07.10. 2018 nach dem Mittagessen

Kosten:
150 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Die Praxis des Chöd (Tschöd) wird als Methode von allen tibetisch-buddhistischen Schulen genutzt, das beengende Netz der Ich-Fixierung, die uns an das endlose Rad des Leidens fesselt, zu zerschneiden.

Der Herzpunkt des “Durchschneidens” ist, unserem verschleierten Geist einen Sprung in unsere inhärente reine Natur zu ermöglichen. Diesen unseren Geist als gleich mit der großen Mutter Prajnaparamita, jenseits von Dualität und Intellektualisierung, synonym mit Mahamudra zu erkennen, wird durch das “Öffnen des Tors zum Himmel” geübt und letztendlich erfahrbar gemacht.

Wir entwickeln unterschiedslose und unbegrenzte Großzügigkeit, frei von jedem egoistischen Greifen, bis wir das ungehinderte Mitgefühl der Buddhaschaft realisieren können.

Okt
14
So
Praxistag – Chenrezig
Okt 14 um 10:00 – 16:00

14.10.18 Praxistag – Chenrezig

Leitung:
Evelin Dosedla

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Chenrezig, „Der mit liebevollen Augen herabblickt“, ist wohl der am höchsten verehrte Bodhisattva im Tibetischen Buddhismus. Sein Mantra OM MANI PADME HUM ist allgegenwärtig, es wird in Steine und Felswände eingraviert, von Gebetsfahnen in alle Himmelsrichtungen getragen und kreist zig-millionenfach in Gebetsmühlen, um seine Aktivität wachzurufen.

Chenrezig gilt als die Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas. Er manifestiert sich in den sechs Daseinsbereichen auf vielfältige Weise, um die Wesen vom Leid zu befreien. Doch Mitgefühl ohne Weisheit ist blind, daher trägt er einen Lotus, der den Weisheitsaspekt der Erleuchtung symbolisiert. So ist es auch Chenrezig, der Shariputra das Herzsutra lehrt, in dem in kondensierter Form die Vollkommenheit der Weisheit dargelegt wird. Es ist diese tiefe Verbindung von Mitgefühl und Weisheit, die es Chenrezig ermöglicht, jedes Wesen in seiner Einzigartigkeit zu erfassen und in geschickter Weise aus seiner leidhaften Existenz herauszuführen. Durch die Aktivität seines Mantras werden die Tore zur Wiedergeburt in den sechs Bereichen geschlossen, so dass die Wesen nicht mehr in die leidhaften Daseinszustände zurückfallen können.

Nov
4
So
Praxistag – Shine
Nov 4 um 10:00 – 16:00

04.11.18 Praxistag –  Shine

Leitung:
Dagmar Kapfhammer

Zeit:
10-16 Uhr
Teilnahme an der täglichen Puja-Praxis des Zentrums möglich (7-8 Uhr Tara-Puja, 16:30-17:30 Uhr Mahakala-Puja)

Kosten:
Auf Spendenbasis;
Kosten für Teilnahme an den Mahlzeiten: 8 € für Mittagessen, 5 € für Frühstück oder Abendessen

Um kurze Anmeldung per Email oder Telefon wird gebeten (02292/7438 oder halscheid-retreat@web.de)

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam die Shine-Meditation praktizieren. Shine, das ruhige Verweilen, ist eine Meditation, die zur Beruhigung und Stabilisierung des Geistes führt. Unser Geist pendelt normalerweise zwischen Aufgeregtheit und Trägheit, es ist schwierig, uns einsgerichtet und ohne Ablenkung auf ein Objekt zu konzentrieren und dabei zu verweilen. Mit Shine trainieren wir diese Fähigkeit unseres Geistes, da dies die transformierenden Meditationsmethoden unterstützt und vertieft, mit denen wir die Qualitäten von Weisheit und unbegrenztem Mitgefühl des erleuchteten Bewußtseins in uns wachrufen wollen. Doch nicht nur in der Meditation, auch im Alltag ist uns ein ruhiger und stabiler Geist eine Hilfe bei der Bewältigung unserer täglichen Aufgaben.

Bildliche Darstellung der einzelnen Stufen der Shamatha-Meditation
Unser wildgewordener Geist läßt sich allmählich bezähmen und wird mit immer geringer werdenden Kraftanstrengung zu unserem Freund und Hilfsmittel auf dem Weg zur Befreiung.

Nov
9
Fr
Die Praxis der Grünen Tara als Herzenskraftquelle für die Mitgefühls-Meditation Tonglen mit Lama Yesche Udo Regel
Nov 9 um 19:00 – Nov 14 um 14:00

9.-14. November 2018
Die Praxis der Grünen Tara
als Herzenskraftquelle für die Mitgefühls-Meditation Tonglen

 

Kursleiter:
Lama Yesche Udo Regel

Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 09. November 2018, 19.00 Uhr (mit dem Abendessen)
Ende: Mittwoch, 14. November 2018, 14.00 Uhr (nach dem Mittagessen)

Kursgebühr:
70,- € pro Tag, 350,- € für das ganze Retreat (inkl. Unterkunft und Verpflegung)

Die Teilnahme am ganzen Retreat ist erwünscht. Einschränkungen sind mit dem Kursleiter abzusprechen.

Es steht nur eine begrenzte Zahl Zimmer zur Verfügung, weshalb eine baldige und möglichst verbindliche Anmeldung im Retreat-Zentrum erwünscht ist.

Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Meditationen zur Kultivierung von Mitgefühl, sowohl von Selbst-Mitgefühl als auch von Mitgefühl für andere, benötigen eine gute und stabile Grundlage in der Achtsamkeitspraxis, der Körperverbundenheit und Präsenz im Augenblick. Zudem ist es sinnvoll eine klare Herzenskraftquelle zu haben. Hier bietet es sich für jene, die sich mit buddhistischer Ikonographie vertraut gemacht haben, an, die Grüne oder Weiße Tara zu visualisieren und dies als innere Ressource für die Mitgefühls-Meditation zu nutzen.

Besonders bei der Tonglen-Meditation (Annehmen und Aussenden in Verbindung mit der Atmung) ist es auch gemäß traditioneller Anleitungen üblich, zuvor eine Herzens-Meditation aufzubauen, die dann zur Basis der Mitgefühls-Übung wird. Im Tibetischen Buddhismus würde man Tonglen eingebettet in eine Gottheiten-Yoga-Praxis üben. Dies werden wir in diesem Kurs mit der Meditation auf den weiblichen Buddha-Aspekt der Grünen Tara kennenlernen und einüben. Es wird dazu ein Praxistext in tibetischer und deutscher Sprache verwendet.

Vorerfahrungen mit diesen Meditationen wären wünschenswert; wenn jedoch jemand spontan einen Zugang zur Grünen Tara und zur Tonglen-Praxis verspürt, ist sie oder auch auch zu diesem Kurs willkommen.

 

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Vita: Lama Yesche U. Regel, Leiter des PARAMITA Bonn. Er begegnete dem Buddhismus 1977 und war 16 Jahre lang buddhistischer Mönch, noch vom 16. Karmapa ordiniert. Von 1986 – 1995 lebte Yesche im Retreat-Zentrum Halscheid, wo er eine Drei-Jahres-Klausur absolvierte und danach das Zentrum organisierte. Seit 20 Jahren unterrichtet er freiberuflich Buddhismus und Meditation im ganzen deutschen Sprachraum. www.paramita-projekt.de